Reisdiät - was ist erlaubt?

Die Reisdiät wurde ursprünglich nicht zum Abnehmen entwickelt, sondern zur Behandlung von Kreislauferkrankungen wie unter anderem auch Bluthochdruck. In der Theorie soll sie den Körper entwässern und die Kalorienzufuhr abrupt senken. Das dies jedoch in der Praxis nicht immer nach Wunsch verläuft, zeigen zahlreiche Studien des RKI. Hier wurden zum Teil sehr unterschiedliche Ergebnisse verzeichnet. Während die Reisdiät bei einigen Personengruppen ohne Nebenwirkungen durchgeführt werden konnte, kam es bei anderen Probanden nach der Diät zum sogenannten Jojo Effekt, der die erreichten Erfolge nicht nur zunichte machte, sondern sogar dazu führte, dass bei einigen Anwendern nach Umstellung Ihrer Ernährung deutlich mehr Körperfett gemessen werden konnte als zuvor!

Reisdiät Doch wie funktioniert die Reisdiät genau? Wie der Name schon sagt, ist hier Reis der Hauptbestandteil der Ernährung. Das weiße Körnchen hat nur wenige Kalorien und entzieht dem Körper Wasser - was eigentlich auch schon alles ist. Das hierbei verlorene Gewicht besteht also nicht hauptsächlich aus Fett, sondern vielmehr aus Wasser.

Was ist bei der Reisdiät erlaubt?

In den ersten Tagen wird tatsächlich meist nur Reis eingenommen. Dabei muss durchgehend auf Gewürze wie Salz verzichtet werden, welche kontraproduktiv wirken, da sie Wasser im Körper binden. In den folgenden Tagen kann der Speiseplan durch Kräuter, Obst und Gemüse ergänzt werden, dies allerdings nur in strengen Maßen. Die Reisdiät ist damit sehr einseitig, und sollte daher eine Dauer von maximal drei Tagen nicht überschreiten.

Wieviel kann ich mit der Reisdiät abnehmen?

Mit Hilfe der Reisdiät ist es tatsächlich möglich, innerhalb von wenigen Tagen bis zu 5 Kilogramm abzunehmen. Dieser Effekt hält jedoch nicht dauerhaft an, da hier kein Fett, sondern vorwiegend Wasser abgebaut wird. Es besteht außerdem die Gefahr, dass sehr viel Muskelmasse verloren geht, was dann wiederum die Zellteilung stark beeinträchtigt und den Körper schwächt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, nach der erneuten Umstellung der Ernährung ausreichend Eiweiß zu sich zu nehmen.

Für wen ist die Reisdiät geeignet?

Gesunde Frauen und Männer können sie fast ausnahmslos ohne größere Bedenken durchführen. Kinder, Personen ab einem Alter von etwa 50 Jahren und Schwangere sollten sie dagegen unbedingt vermeiden, da durch entstehende Defizite ernsthafte Schäden verursacht werden können.

Reisdiät: Keine Lösung gegen Übergewicht

Die Reisdiät ist keine Lösung für Übergewicht, da die Gewichtsabnahme einzig auf Wasserverlust basiert. Ganz im Gegenteil kann ein Defizit in der Versorgung des Körpers sogar dafür sorgen, dass sich der Stoffwechsel verlangsamt und man immer weiter zunimmt. Anders herum kann ausreichend Flüssigkeit den Stoffwechsel aber auch enorm anregen.

Fazit zur Reisdiät

Eine dauerhafte und gesunde Lösung ist die Reisdiät sicherlich nicht. Sie kann aber gelegentlich zu bestimmten Anlässen durchgeführt werden, um kurzfristig schnell das eigene Körpergewicht zu reduzieren. Anwender sollten sich jedoch bereits zu Beginn darüber im klaren sein, dass sie sich unter dem Strich mehr Schaden als Nutzen zufügen und es zudem zahlreiche Risiken wie beispielsweise dem gefürchtetem Jojo Effekt gibt.


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